Flohmarkt-Checkliste: Hofflohmarkt planen, auszeichnen und an einem Wochenende verkaufen (kostenlos zum Ausdrucken)
Alles, was vor, während und nach einem Hof- oder Garagenflohmarkt vor der eigenen Haustür zu tun ist, mit einfachen Preisregeln und einer kostenlosen Checkliste zum Ausdrucken oder Bearbeiten.
Aktualisiert am 3. November 2026 · Vom FindMyItem-Team der Railstons GmbH
Ein guter Hofflohmarkt ist vor allem Vorbereitung: sortieren, Preise festlegen und dafür sorgen, dass es sich herumspricht. Am Tag selbst müssen Sie nur da sein, das Geld sicher verwahren und in der letzten Stunde die Preise senken. Diese Checkliste deckt alles ab, von drei Wochen vorher bis zum Abnehmen der Schilder. Sie passt auch für einen Stand auf einem Flohmarkt: Die Schilder entfallen, dafür prüfen Sie Standgebühr und Anmeldung beim Veranstalter.
2 bis 3 Wochen vorher: Termin wählen und sortieren
- Wählen Sie einen Samstagvormittag, wenn die meisten Käufer unterwegs sind, und einen Ausweichtermin für den Fall, dass es regnet.
- Prüfen Sie die Regeln vor Ort. Fragen Sie bei der Gemeinde oder beim Ordnungsamt nach, ob Sie eine Erlaubnis brauchen, vor allem wenn Sie auf dem Gehweg verkaufen oder Schilder im öffentlichen Raum aufhängen wollen. Wohnen Sie zur Miete, werfen Sie auch einen Blick in die Hausordnung.
- Gehen Sie Raum für Raum vor: Dachboden, Keller, Garage, Kleiderschränke, Küche, Spielsachen. Sortieren Sie alles in Verkaufen, Spenden, Entsorgen und Behalten.
- Fragen Sie die Nachbarn, ob sie mitmachen. Ein Flohmarkt in der ganzen Straße zieht weit mehr Käufer an als eine einzelne Einfahrt. In manchen Städten gibt es organisierte Hofflohmärkte für ganze Viertel, bei denen Sie sich anmelden können.
1 Woche vorher: Preise und Werbung
- Reinigen Sie alles und testen Sie Elektrogeräte. Saubere, funktionierende Dinge verkaufen sich; staubige werden heruntergehandelt.
- Zeichnen Sie jeden Artikel mit einem Preisaufkleber aus. Eine gängige Faustregel ist ein Viertel bis ein Drittel des Neupreises, für Kleidung weniger. Stellen Sie für Kleinkram Kisten zu 1 € und 50 Cent auf, in der Schweiz zu 1 und 2 Franken.
- Machen Sie Werbung in lokalen Facebook-Gruppen, in Nachbarschaftsnetzwerken wie nebenan.de und an Schwarzen Brettern im Viertel. Nennen Sie, was es gibt: „Kinderfahrräder, Gartenwerkzeug, Küchensachen“ wirkt besser als „viel Krempel“.
- Machen Sie große, gut lesbare Schilder mit Datum, Uhrzeit, Adresse und einem Pfeil. Wenige Wörter, dicke Buchstaben.
- Besorgen Sie Wechselgeld in Münzen und kleinen Scheinen und richten Sie, wenn möglich, Zahlungen per Karte oder Telefon ein, in der Schweiz zum Beispiel TWINT.
Am Tag vorher
- Hängen Sie die Schilder auf, wo es erlaubt ist.
- Stellen Sie Tische auf und ordnen Sie die Sachen nach Art: Küche, Spielsachen, Werkzeug, Bücher.
- Legen Sie Tüten, Zeitungspapier für Zerbrechliches und ein Verlängerungskabel bereit, damit Käufer Elektrogeräte ausprobieren können.
- Laden Sie Ihr Telefon und das Kartenlesegerät.
Am Tag selbst
- Fangen Sie pünktlich an. Die eifrigsten Käufer kommen früh.
- Stellen Sie die besten Sachen nach vorn, wo Vorbeigehende sie sehen.
- Tragen Sie das Geld bei sich, nie in einer Kasse, die unbeaufsichtigt auf dem Tisch steht.
- Bieten Sie Mengenrabatte an und halbieren Sie die Preise in der letzten Stunde. Ziel ist, Platz zu schaffen, nicht für jedes Stück den besten Preis zu erzielen.
Danach
- Nehmen Sie jedes Schild ab. Die Gemeinde bemerkt die, die hängen bleiben.
- Spenden oder entsorgen Sie, was nicht verkauft wurde. Viele Sozialkaufhäuser und gemeinnützige Organisationen, in der Schweiz auch Brockenhäuser, holen größere Stücke nach Absprache ab. Wertvolleres können Sie online anbieten, etwa bei Kleinanzeigen in Deutschland, bei Willhaben in Österreich oder bei Tutti und Ricardo in der Schweiz.
- Aktualisieren Sie Ihre Liste, was weg ist und was noch eingelagert ist.
- Zählen Sie das Geld.
Ihre Aufzeichnungen aktuell halten
Ein Flohmarkt ist ein guter Moment, die Liste dessen zu aktualisieren, was auf dem Dachboden, im Keller, in der Garage oder im Lagerraum liegt. Wenn Sie FindMyItem nutzen, können Sie Gegenstände als verkauft oder gespendet markieren, statt sie zu löschen: Sie erscheinen nicht mehr in der normalen Suche, bleiben aber in einer eigenen Liste, damit Sie später nachsehen können, ob der Rasenmäher wirklich weg ist. Und wenn der Flohmarkt Teil eines Umzugs ist, hilft unsere Umzugscheckliste bei allem, was danach kommt.
FindMyItem gibt es vorerst nur für das iPhone (ab iOS 16), erhältlich in Deutschland, Österreich, der Schweiz, dem Vereinigten Königreich und den USA; Versionen für Android und iPad kommen. Die Checkliste funktioniert genauso gut auf Papier.
Häufige Fragen
Was verkauft sich auf einem Hofflohmarkt am besten? Kinderkleidung und Spielsachen, Werkzeug, Gartengeräte, Küchensachen, kleine Möbel und gut erhaltene Bücher.
Wie lege ich die Preise fest? Beginnen Sie bei etwa einem Viertel bis einem Drittel des Neupreises, runden Sie auf einfache Beträge und seien Sie bereit, in der letzten Stunde nachzulassen.
Brauche ich eine Erlaubnis? Das hängt vom Wohnort ab. Wer auf dem Gehweg oder anderem öffentlichem Grund verkauft oder dort Schilder aufstellt, braucht oft eine Erlaubnis. Fragen Sie bei Ihrer Gemeinde oder beim Ordnungsamt nach, oder sehen Sie auf deren Website nach.
FindMyItem
Nie wieder suchen, wo Sie etwas hingelegt haben. FindMyItem ist eine Inventar-App für Ihr Zuhause: Behälter mit QR-Codes beschriften, Ihre Sachen durchsuchen und Verstautes auf der Karte finden.
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